Charging your electric car

I assume the topic may be relevant to international readers also. Therefore this post is in english as you might have already recognized. :-)

As I mentioned in a previous post (in German) I'd like to buy an electric car. So I went to see and test the ones that seem to suit my needs. During my preparation for the test and also while I was driving a Hyundai Ionic two weeks ago, I found out the charging of the cars is not as easy as I thought. The problem is not a lack of charging facilities (in Germany). What bothers me most is the wide rage of charging types and charing times for the various cars. To find out what's really going on I've collected information for some cars, their onboard chargers, their charing power and time for the various charging types. This is an important topic for the everyday use of an electric car, I assume.

In Germany most charging stations in cities are Type 2. They offer up to 22 kilo watts (KW) charing power, which is pretty good. Unfortunately only very few cars are able to charge with 22KW on a Type 2 charger. This depends on the amperage (16A oder 32A) and on the number of phases (1-3) the car's on board charger can handle. 

If you charge at home with a wall box,  the charing power (and time) depends not only on the wall box and your electric installation at home, but also on the onboard charger of your car. If it can charge only with 1 phase on Type 2 then you will not get more than 4.9 KW out of your wall box at home (at least in Germany). This differs from country to country and depends on the regulations of the electric network and the legislation. In Germany 1 phase power consumption is restricted to 4.9KW to avoid unbalanced load on the electrical network (aka. Schieflast). This might be different in other countries.,

To collect the data in table below, I've asked the manufactures and read a lot of internet forums. If there is anything wrong, please send me the correct data. This is just a collection of data that seems relevant to me. I hope, you might find it interesting, too. The explanation of the rows is below the table.

BMW i3 2017 VW eGolf 2017 Nissan Leaf 2018 Kia Soul EV 2018 Tesla 3 standard Hyundai Ionic 2017
Capacity in KWh 33 35.8 40 30 50 28.5
EPA range in km 183 201 243 164 330 200
KWh/100 km 18.4 17.8 16.5 18.3 15.2 14.25
230V charging in KW 3.4 2.3 2.3 2.3 3.4
100% at 230V in hours 10 17 17 12 12
Wallbox charing in KW 11 3.6 4.6 4.6
Type 2 charging in KW 11 7.2 22 6.6 18 6.6
# of type 2 phases 3 2 3 1 3 1
Type 2 amperage 16 32 32
100% Type 2 in hours 3.5 5.4 1.8 4.6 2.8 4.5
+ 100km Type 2 in hours 1.7 2.5 0.75 2.77 2.2
Highspeed Charging CSS CSS ChaDeMo CSS Supercharger CSS
Highspeed in KW 50 40 32 100 120 100
80% Highspeed in hours 0.75 0.75 1 0.24 0.33 0.23

Explanation

  • Capacity in KWh: Battery capacity
  • EPA range: Real word range according to https://www.epa.gov
  • KWh/100 km: Calculated energy consumption for this EPA range
  • 230 V charging: Electric power in kilo watts when charing at a regular 230V socket outlet, like in Germany
  • 100 % at 230V: How long does it take to charge up your car at home
  • Wallbox charging: Electric power in kilo watts when charing at the wallbox recommended/provided by the car manufacturer. This is just a limeted Type 2 charging
  • Type 2 charging: Electric power in kilo watts when charing at Type 2 charging station
  • # of type 2 phases: Number of electrical phases used to charge at a Type 2 charger
  • Amperage for Type 2; How many Amperes does you car's charger handle when charing a a Type 2 charger (16A or 32A)
  • 100% Type 2 in hours: How long does it take to charge up your car at a Type 2 charger
  • + 100km Type 2 in hours: How long would it take to add 100km range at a Type 2 charger (calculated)
  • Highspeed Charging: What kind of plug/cable and charger does this car use for highspeed charging. In Germany most highspeed chargers provide CSS.
  • Highspeed in KW: Electric power in kilo watts when charing at a highspeed charger
  • 80% Highspeed in hours: How long does it take to charge up to 80% at a highspeed charger

Radfahrer auf Elektroautosuche: Hyundai Ionic Electric

Diese Thema ist auf diesem Blog vielleicht etwas off topic, aber ich bin ja kein Fundamentalist. Das Fahrrad ist meiner Meinung nach in der allermeisten Fällen das beste Verkehrsmittel- zumindest in der Stadt. Es gibt aber Situationen in denen ein Auto auch Vorteile hat. Und weil das so ist verfügt meine Familie neben einer Vielzahl von Fahrrädern auch über ein Auto. Dieses soll demnächst abgelöst werden und zwar durch einen elektrisch angetriebenen PKW. Die Vor- und Nachteile eines elektrischen Autos sollen hier nicht näher beleuchtet werden. Nur so viel: als Radfahrer stehe ich an der Ampel viel lieber hinter einem Elektroauto als hinter einem Dieselwagen. 

Anforderungen

Es gibt mittlerweile ein wachsendes Angebot an mehr oder weniger verfügbaren Elektroautos. Die Entscheidung fällt nicht leicht. Da hilft nur Probefahrten. Das habe ich heute gemacht und zwar mit einem Hyundai Ionic Electric. Die Details des Fahrzeugs und seine Fahrleistungen sind hinlänglich dokumentiert und auch auf YouTube zu besichtigen. Ich konzentriere mich hier eher auf das worauf es für mich ankommt: 

  • bequemes Sitzen und Ein- und Aussteigen
  • Platz für vier, auch im Urlaub
  • Kofferraum für die Einkäufe
  • ausreichende Leistung auch für die Autobahn (130km/h sind für mich ausreichend) 
  • unkompliziertes und schnelles Laden
  • einfaches Handling
  • Reisetauglichkeit

Die Probefahrt

Das Fahrzeug wurde mir freundlicherweise von einem Dortmunder Händler zur Verfügung gestellt. Wer aber annimmt, man würde bei der Auswahl eines Elektrofahrzeugs vom Vertragshändler sinnvoll beraten, der irrt. Ich habe mittlerweile Elektroautos von Kia, Nissan, Hyundai, BWM und VW besichtigt und habe überall ähnliche Erfahrungen gemacht. Entweder die Verkäufer machen keinen Hehl daraus, Elektroautos nicht verkaufen zu wollen (Nissan in Dortmund) oder sie sind vollständig planlos (Hyundai und VW). Wenn es über die Frage nach “wo ist bei dem Auto hinten und vorne” hinaus geht, herrscht vorwiegend Ahnungslosigkeit. Man muss sich also selbst informieren. 

Heute morgen durfte ich mir also den Ionic abholen. Die Übergabe dauerte nur wenige Minuten. Leider mussten wir dabei feststellen, dass der Wagen nicht aufgeladen war und nur eine Reichweite von 53km hatte. Glücklicherweise überließ man mir den Wagen für den ganzen Tag und ich überließ mich dem Abenteuer, direkt eine Lademöglichkeit für das Fahrzeug zu suchen. Der Verkäufer teilte mir mit, das erforderliche Schnellladekabel sei an Bord. Wo man in Dortmund schnell laden kann,  wusste er auch nicht. Das Navigationsgerät im Hyundai besitzt zwar die Suche nach Ladestationen, zeigt dann aber keine an.

Fündig wurde ich bei der Firma Innogy, die sowohl Ladesäulen als die die dafür notwendige App bereitstellen. Damit fand ich in meiner Nähe eine 22kw-Ladestation. Nach etwas Gewiggel war ich auch in der App registriert und ladebereit. Die Ionic lässt sich an entsprechender Säule mit bis zu 70kw aufladen. Das ging hier leider nicht. War für den Test ja auch nicht so wichtig. Ich brauchte ja nur ein paar zusätzliche Kilometer.  Ich steckte also das Ladekabel ein, und wählte in der App den maximalen Ladestrom von 32A. Dann tat sich nichts. Der für 30 Minuten fällige Betrag von 3,34€ wurde abgebucht, aber es lud nicht. Dann das Prozedere, dass vielen Elektroautobesitzern bekannt ist: Stecker raus/rein, Anruf bei Innogy, Weiterleitung, nochmal Weiterleitung, Ladestation neu gestartet, geht immer noch nicht. 

Nach einiger Recherche wurde mir klar woran es lag. Das von Hyundai beigelegte “Schnelladekabel” war ein Typ-2-Kabel und die Säule eine Typ-2-Säule. Der Inonic kann mit einem Typ-2-Kabel mit maximal 7,2kw laden.  Für eine Ladung mit 22KW oder mehr wird ein CCS-Kabel und eine entsprechende Säule benötigt. Ich habe dann mit verringerter Leistung und einem Ladestrom von 16A geladen. Innerhalb von 30 Minuten sind dabei 6km zusätzliche Reichweite heraus gekommen. Das ist schön, wenn man beim Einkaufen sein Auto parkt und bei der Gelegenheit etwas aufladen kann. Wenn man aber unterwegs darauf angewiesen ist, dass man tanken kann, hilft diese Ladeleistung gar nicht.  

 Laden an einer Innogy-Ladesäule in Dortmund

Laden an einer Innogy-Ladesäule in Dortmund

Hinter mir stand ein Leaf. Vielleicht hat es bei ihm besser geklappt, habe die Fahrerin/den Fahrer leider nicht getroffen, aber gelesen, dass der Leaf an einer Typ-2-Säule mit 22kw laden kann. Am Ende des Ladevorgangs sah ich im Display des Hyundai die Nachricht “Fehler Schnell-Ladegrät!”. Welcher Fehler das war und was ich tun kann, wurde mir nicht mitgeteilt.

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Nun hatte ich etwas Reichweite, um das Auto zu testen. Als erstes bin ich mal einkaufen gefahren. Der Kofferraum ist nicht schlecht, ich bin von meinem Ford C-Max aber deutlich mehr gewohnt.  Beim Rangieren auf dem Parkplatz lernt man die Vorteile der Rückfahrkamera zu schätzen, da das Fahrzeug ansonsten nach hinten raus völlig unübersichtlich ist. Einkaufen geht aber ganz gut. Allerdings müssen die Ladekabel aus dem Kofferaum und die fliegen dann auf der Rückbank herum.

 Mit dem Ionic zum Getränkemarkt

Mit dem Ionic zum Getränkemarkt

In der Stadt fährt der Wagen sehr gut. Ich bin durchgängig im Eco-Modus gefahren und hatte immer ausreichende Leistung. Ich würde mir aber etwas mehr Rekupration wünschen. Selbst in der stärksten Stufe kommt das Auto nicht von alleine zum Stehen - man muss noch bremsen. Das können BMW und Nissan besser. Dort kann man das Fahrzeug in der Regel nur mit dem Gaspedal bewegen und benötigt die Bremse nur im Notfall.

Auf der Autobahn kommt man im Eco-Modus ebenfalls gut zurecht. Im Sport-Modus lässt man alle anderen stehen, wenn man denn Spaß daran hat.  Dann verbraucht man viel Energie, aber das ist bei Verbrennern ja auch nicht anders. Leider ließ sich die Information, dass die Akku bald leer ist  nicht wegdrücken. So dass man nicht mit dem eingebauten Navi zur nächsten Ladestation navigieren könnte (wenn es denn überhaupt ginge).

 Akkustandsmeldung blockiert das Display und lässt sich nicht wegklicken

Akkustandsmeldung blockiert das Display und lässt sich nicht wegklicken

Fazit

Am Nachmittag brachte ich den Wagen zurück. Nachdem ich mal wieder einige Kilometer Elektroauto gefahren bin, frage ich mich was an Autos mit Verbrennungsmotor so gut sein soll. Das Elektroauto fährt ruhig, gleichmäßig, leistungsstark, zuverlässig, wartungsarm sowie ohne lokale Emissionen und wenn man es richtig macht auch ohne globale Emissionen (für den Fahrbetrieb). Viel besser als Elektroauto zu fahren, ist es natürlich gar nicht Auto zu fahren. Das werde ich in weiten Teilen meiner Mobilität auch weiterhin so handhaben.

Die Autohändler haben noch einiges zu verbessern. Sie sind kaum auf die neuen Umstände eingestellt, die Elektromobilität mit sich bringt. Für die Energieversorger gibt es auch noch einiges zu tun. Erfreulicherweise hat Innogy mittlerweile ein Vielzahl an Ladesäulen installiert. Leider sind die meisten in der Leistung auf 22KW begrenzt. Die Kommunikation zwischen Auto, Ladesäulen und App kann auch noch deutlich optimiert werden. Die App sollte den aktuellen Ladezustand des Fahrzeugs anzeigen und über die mögliche Ladeleistung (für die aktuelle Fahrzeug-Ladesäulen-Kombination) informieren. Die zeitbasierte Abrechnung ist ziemlich old school. Besser wäre eine Abrechnung nach verbrauchter Energie. 

Für den Ionic habe ich gemischte Gefühle entwickelt. Mich stört das Armaturenbrett: zu viele Schalter, zu viele Displays, zu viel Ablenkung. Außerdem ist das Display und die Menüführung unstrukturiert und grafisch unausgeglichen. Der Kofferraum ist mir zu klein. Das Auto könnte höher und dafür kürzer sein. Dann säße man besser und könnte leichter ein- und aussteigen. In der getesteten Ausstattungsvariante fehlen mir die Sitzheizung (um Heizenergie zu sparen) und die anklappbaren Aussenspiegel. Letztere liebe ich als Radfahrer, weil man daran erkennen kann ob ein abgestelltes Auto bemannt ist oder nicht und ob man mit spontaner Türöffnung oder plötzlichem Losfahren rechnen muss.

Der Hyundai Ionic electric ist für mich nicht das richtige Auto. Das liegt aber nicht daran, dass er elektrisch fährt. Nach dieser Probefahrt steht für mich noch immer fest:  das nächste Auto soll ein Elektroauto sein. 

 

Gefährdungsstreifen am Vinckeplatz

Am Vinckeplatz in Dortmund gibt es auf der Straße einen sog. Schutzstreifen für Radfahrer.  Dieser sollte hier besser „Gefährdungsstreifen“ heißen. Er suggeriert eine Sicherheit, die es an dieser Stelle nicht gibt. Wie auf dem Bild zu erkennen ist, beträgt der zur Verfügung stehende Raum gerade mal etwas mehr als Lenkerbreite. Der Streifen ist zu schmal und wird von schlecht parkenden Autos weiter verengt. Das Rechtsabbiegen in die Kreuzstraße ist für Radfahrer sehr gefährlich. Man wird von den Autos nicht wahrgenommen und hat zu wenig Raum.

An dieser Stelle müsste der rechte Parkstreifen weichen, um ausreichend Platz für Fahrräder zu schaffen. Sollte das nicht gemacht werden, muss der Schutzstreifen weg und die Radfaher sollten hier mittig auf der Fahrbahn fahren, um sicher über die Kreuzung zu kommen. So wie es momentan gelöst ist, werden Radfahrer, die sich aus verständlichen Gründen nicht einquetschen lassen wollen und deshalb auf dem Autostreifen fahren, von Autofahrern bedrängt, genötigt, beleidigt oder geschnitten.

 Vinckeplatz/Kreuzstraße in Dortmund, © 2017 C. Noack, veröffentlicht unter  Creative Commons BY

Vinckeplatz/Kreuzstraße in Dortmund, © 2017 C. Noack, veröffentlicht unter Creative Commons BY

Unfall wegen fehlender Markierung

Ende Oktober kam es an der Einmündung Mentlerstraße/Krückenweg zu einem Unfall zwischen einem PKW und einem Fahrrad. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Wie ich im September schon mal schrieb, ist diese Einmündung für Radfahrer, die auf dem Krückenweg von Süden (im Bild rechts) kommen und die Mentlerstraße kreuzen, sehr gefährlich. Sie kommen von einem gemischten Fuß-/Radweg mit Benutzungspflicht und fahren gegen die Fahrtrichtung in die freigegeben Einbahnstraße, die parallel zum Krückenweg verläuft (im Bild links).  Aus Sicht des Radfahrers/der Radfahrerin fährt man durchgängig Radweg. 

Der rechtsabbiegende Autofahrer/die -fahrerin kann das aber kaum erkennen. Bis auf das mickrige Zusatzschild über dem Vorfahrt-Achten-Schild gibt es keinen Hinweis darauf, dass von rechts Radfahrer kommen könnten. Hier muss dringend, eine Markierung auf der Straße erfolgen, damit keine weiteren Unfälle passieren. 

 Autofahrer erkennen den Radweg nicht

Autofahrer erkennen den Radweg nicht

 Radfahrer dürfen den Rad-/Fußweg in beide Richtungen befahren.  

Radfahrer dürfen den Rad-/Fußweg in beide Richtungen befahren.  

Details zur Kreuzungssituation inkl. Fotos und Karte findet Ihr hier: https://www.dortmund-cyclist.me/blog/2017/9/14/freigabe-einer-einbahnstrae-mit-unzulnglicher-markierung 

Da muss noch einiges dazu gelernt werden

Der breite Streifen rechts nennt sich Radweg und befindet sich an der Ecke Am Hombruchsfeld/Stockumer Straße in Dortmund. Für ganz viele ist ein Radweg offenbar vorwiegend dazu da, etwas darauf abzustellen (PKWs, Lieferwagen, Schilder, Anhänger, Container usw.).

 © 2017 C. Noack, veröffentlicht unter  Creative Commons BY

© 2017 C. Noack, veröffentlicht unter Creative Commons BY

Hier sieht man wieder schön wie jahrzehntelange Beeinflussung der Bürger durch die Automobil- und Ölindustrie das Denken der Menschen nachhaltig beeinflusst hat. Autos  sind für die meisten Menschen in Deutschland so selbstverständlich ein wichtiger Teil ihres Lebens, dass es für sie kaum möglich ist, sich vorstellen, darauf zu verzichten oder überhaupt nur anzuerkennen, dass es weitere Verkehrsteilnehmer gibt, die die gleichen Rechte haben. Das macht sich dann beim Autofahren und Parken, aber auch beim Schilderaufstellen bemerkbar. Die Schilderaufsteller sind in der Regel ja auch Autofahrer.

Von Holland lernen, heißt siegen lernen: Knotenpunkte jetzt auch in Dortmund!!!!

Es gibt mal wieder was Positives zu berichten. Auch in Dortmund wird das Knotenpunktsystem nach niederländischen Vorbild eingeführt. Die Knotenpunkte erleichtern die Planung einer Tour und die Orientierung im Radwegenetz. Die Knotenpunkte werden ergänzend zu den vorhandenen rot-weißen Wegweisern ausgewiesen. Details dazu gibt es beim Regionalverband Ruhr.

 © 2017 C. Noack, veröffentlicht unter  Creative Commons BY

© 2017 C. Noack, veröffentlicht unter Creative Commons BY

Hier in Barop steht einer der neuen Knotenpunkte. Eine sehr gute Idee, auch wenn sie gerade an diesem Punkt nicht optimal ausgeführt ist. Dieser Knotenpunkt hat drei benachbarte Knotenpunkte, am Wegweiser ist aber nur einer ausgeschildert. Außerdem ist im Plan der Streckenverlauf an dieser Kreuzung nicht genau zu erkennen, weil die Knotennummer "48" genau darauf gedruckt wurde. Es ist daher schwierig zu ermitteln wo man lang fahren muss wenn man beispielsweise von 47 kommt und nach 4 möchte. Besser wäre, die Karte um einen Ausschnitt zu ergänzen, der genau den aktuellen Ort inkl. Richtungsweisung zu den benachbarten Knoten darstellt.  Aber ich will nicht zu viel meckern, denn das sind ja Kleinigkeiten, die verbessert werden können.

— Christian

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Dreh‘ Deine Stadt

 © 2017 C. Noack, veröffentlicht unter  Creative Commons BY

© 2017 C. Noack, veröffentlicht unter Creative Commons BY

Am 7. Oktober 2017 fand in Wuppertal in Utopiastadt das erste ‚Dreh-Deine-Stadt’-Netzwerktreffen der Region „Rhein-Ruhr“ statt. Der Volksentscheid Fahrrad Berlin und Changing Cities hatten eingeladen zu diesem Vernetzungstreffen. Es ging um Mobilität und lebenswerte Städte und es sind viele Leute gekommen.

Der Ort hätte besser nicht sein können, denn er steht mit seiner Lage an der Nordbahntrasse und der inhaltlichen Ausrichtung als Kunst-, Kultur- und Gesellschaftszentrum für eine progressive Gesellschaftsentwicklung und eine positive Zukunft.

    Foto: © 2017 Christian Noack, Die Teilnehmer lernen sich und ihre Initiative beim Speed Dating kennen

 

Foto: © 2017 Christian Noack, Die Teilnehmer lernen sich und ihre Initiative beim Speed Dating kennen

Die knapp 50 Teilnehmer kamen als Vertreter verschiedener Initiativen, Clubs und Vereine oder als Einzelpersonen u.a. aus Wuppertal, Bochum, Essen, Münster, Düsseldorf, Köln, Witten und anderen Städten.  Es fand ein intensiver Wissensaustausch zu den Themen Öffentlichkeitsarbeit, Kampagnenplanung und Einfluss auf die lokale Politik statt. Viele der Teilnehmer sehen sich nicht als „Radfahrer“ in Abgrenzung zum „Autofahrer“, sondern wollen einfach nur entspannt und sicher radfahren und dieses auch anderen ermöglichen.

Das war ein sehr gelungenes Treffen. Besten Dank an die Organisatioren, vor allem an Michael Schulte von Changing Cities. Mich hat begeistert, dass man die Gelegenheit hatte, die Personen kennenzulernen, deren Blogs und Tweets man regelmäßig liest.

 

— Christian

 

Entspannt mit dem Rad von Wuppertal nach Dortmund

Beruflich bin ich regelmäßig in Wuppertal. Da ich in Dortmund wohne, bietet es sich an, die Strecke gelegentlich mit dem Rad zu fahren. Das mache ich schon seit einigen Jahren. Nun ist es aber durch die Umwidmung von alten Bahntrassen zu Radwegen zu einer wirklich sehr schönen Tour geworden.

In der Regel starte ich am Robert-Daum-Platz in Elberfeld. Von dort aus geht es über die Briller Str. zum Bahnhof Ottenbruch und dort auf die Nordbahntrasse. Die Nordbahntrasse führt bis zum Bahnhof Schee. Dort startet die Alte Kohlenbahn, die ich bis zur B234 in Hiddinghausen fahre.  

 Foto ©2017 Christian Noack, Alte Kohlenbahn zwischen Wuppertal und Albringhausen

Foto ©2017 Christian Noack, Alte Kohlenbahn zwischen Wuppertal und Albringhausen

Nach nur ein paar Metern über die Bundesstraße biegt man rechts die kaum befahrene Nebenstraßen ein, die einen bis zur Elbschetalbahn führen. Das war für mich eine Neuentdeckung, die ich dem Talradler verdanke. Am Ende der Trasse ist die Ruhrbrücke in Bommern schon in Sicht. Vor dort aus führt mich mein Weg durch Witten bis zum Rheinischen Esel. Die Passage durch Witten ist der Teil, der mir am wenigsten gefällt. Der Rheinische Esel ist dann wieder viel schöner, wenn auch mittlerweile etwas abgerockt. Von Persebeck aus ist es dann nur noch ein Katzensprung nach Dortmund.

 Quelle: GPSies.com

Quelle: GPSies.com

Insgesamt eine Strecke, die man sehr gut fahren kann, weil sie nur zu einem sehr kleinen Teil durch den Autoverkehr führt und wenig Steigung hat. Ich bin die Route schon mit dem Rennrad (mit 25er oder 28er Reifen), mit einem Hardtail und mit dem Brompton gefahren und habe dabei immer Spaß gehabt. Mit einem Hollandrad habe ich es auch schon versucht - das war dann aber noch recht anstrengend.

Den Track und Details zur Strecke findet Ihr zum Download auf GPSies.

— Christian

Ein Spieltag in Dortmund

Der BVB spielt mal wieder zu Hause. Und wie jedes Heimspiel wird auch dieses begleitet von einer vollständigen Inanspruchnahme sämtlicher im Umfeld des Stadions halbwegs freier Flächen durch parkende Fußballfans. Es wird auf den Straßen, vor Einfahrten, in den Grünstreifen an Kreuzungen und auf Rad- und Fußwegen geparkt. Das ist regelmäßig eine schlimme Zumutung für die Anwohner und die Passanten. Hinzu kommt eine spürbare Luftverschmutzung durch tausende mit dem eigenen PKW anreisende Fans.

 Foto ©2017 Christian Noack,  An Spieltagen häufige Blockade des Radwegs am Krückenweg

Foto ©2017 Christian Noack,  An Spieltagen häufige Blockade des Radwegs am Krückenweg

Natürlich muss von Anwohnern und Passanten ein gewisses Maß an Belästigung durch Großveranstaltungen hingenommen werden, sonst wären die Veranstaltungen gar nicht möglich.  Bei Heimspielen bleibt es aber leider nicht bei Belästigungen. Es kommt vielfach zu Behinderungen und Gefährdungen. 

Auf Anfrage teilte mir die Verkehrsüberwachung schriftlich mit, dass an Spieltagen und bei anderen Großveranstaltungen regelmäßig kontrolliert wird und dass „Ordnungswidrigkeiten ... selbstverständlich entsprechend geahndet“ würden. Allerdings könnten „Überwachungen lediglich innerhalb der zur Verfügung stehenden, personellen Ressourcen vorgenommen werden“. Das ist sicherlich zutreffend. Von der Seite ist also eher keine Verbesserung der Situation zu erwarten. 

Es gäbe aber sicherlich Maßnahmen, die einen Teil der Ordnungswidrikeiten von vornherein verhindern könnten wie z.B. Poller, die das Befahren der Fuß- und Radwege unmöglich machten. Auch die Einrichtung von Einfahrverboten in den umliegenden Anwohnerstraßen wäre denkbar.

Der Anpruch immer und überall mit dem Auto möglichst nah an die gewünschten Zielort heranfahren zu können muss überdacht werden. Das gilt nicht nur für Fußballfans, sonder z.B. auch für Eltern, die Ihre Kinder zur Schule bringen. Aber das ist ein anderen Thema. 

— Christian

Cambium C17, langstreckentauglich, aber Vorsicht bei Jeans

Nachdem Radelmädchen schon begeistert von der Langstreckentauglichkeit ihres Brooks Cambium C17 berichtet hat, lasse auch ich mich zu einem kurzen Review hinreißen.  Heute war ein überraschend schöner Tag. So schön, dass ich mich völlig unvorbereitet dazu entschied, nach der Arbeit von Wuppertal nach Dortmund zu radeln. Unvorbereitet bedeutet in diesem Fall, ich hatte nicht mein altes Rennrad dabei, sondern das Brompton und auch keine Sportkleidung, sondern eine Jeans, ein T-Shirt und eine Vaude-Jacke. Egal, es war schönstes Herbstwetter und ich radelte los.

Den Cambium-Sattel habe ich erst seit kurzem. Heute war mein erster längerer Ausritt. Er muss ja nicht einfahren werden, sondern entfaltet vom ersten Moment an das endgültige Sitzgefühl. Nach 48 Kilometern kann ich sagen, er ist fest, aber angenehm zu fahren. Mir schlafen sonst schon mal gerne die Füße ein (wahrscheinlich fahre ich zu langsam). Das war heute aber gar nicht der Fall. Ich hätte gut auch noch ein paar Kilometer länger darauf sitzen können. Ich finde auch die Kombination mit der Brompton-Federung super: festes Sitzgefühl und trotzdem Schutz vor harten Schlägen. Schick sieht der C17 auch noch aus.

Allerdings muss ich eine Einschränkung machen, die mir unter anderen Umständen gar nicht aufgefallen wäre: nach knapp 50 Kilometern färbt die Jeans auf den Sattel ab. Vielleicht ist das nur am Anfang so, vielleicht auch nicht. Auf jeden Fall ist es nicht schön. Weder für die Hose, noch für den Sattel. 

 Foto (c) 2017 Christian Noack:   Die hellblaue Jeans hinterlässt deutliche Farbspuren auf dem Sattel

Foto (c) 2017 Christian Noack:   Die hellblaue Jeans hinterlässt deutliche Farbspuren auf dem Sattel

Ansonsten eine bequeme und schöne Kombination: Brompton und Brooks Cambium C17

 

— Christian

The Arrogance of Space - Wittekindstraße

An der Wittekindstraße liegt in der Nähe der B1 die U-Bahn-Station "Theodor-Fliedner-Heim" . Dort ist auch der Zugang zum Stadion. Die Wittekindstraße, die im weiteren Verlauf Krückenweg heißt, bietet den Radfahrern und Fußgängern bis runter zur Palmweide ausreichend viel Platz, wenn auch mal wieder nur optisch voneinander getrennt.

Die Ausgestaltung der Kreuzung am "Theodor-Fliedner-Heim" ist allerdings für Radfahrer und Fußgänger ungeeignet bis gefährlich. 

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Wie man im Bild erkennen kann steht den Autofahrern sehr viel Platz zur Verfügung (rot markierte Fläche). Die Fußgägner, die die Wittekindstraße überqueren wollen, müssen auf einem sehr schmalen Streifen (blau) warten und stehen daher regelmäßig auf dem Radweg (grün). Dort konkurrieren sie mit Radfahrern die versuchen unfallfrei durch die Lücke zwischen den beiden Ampelmasten zu fahren. Diese treffen dort oft auf Radfahrer aus der Gegenrichtung. Der zur Verfügung stehende Platz reicht nicht aus, daher fahren und stehen Fußgänger und Radfahrer wild durcheinander. Ein krasses Beispiel von Bevorzugung des motorisierten Verkehrs.

Eine deutliche Verbesserung wäre es schon, wenn der Radweg nach links an den Fahrbahnrand rückte und der Ampelmast rechts neben den Radweg. Dann noch ein Haltestreifen auf den Radweg malen und den Haltestreifen für die Autos 2 Meter zurück versetzen.  Das wäre noch nicht optimal aber mit überschaubarem Aufwand realisierbar.

 Quelle: Open Street Map

Quelle: Open Street Map

p.s.: Die Serie "the arrogance of space" ist in Anlehnung an die gleichnamige Serie von Beiträgen auf copenhagenize.com entstanden. 

Termin: Dreh‘ Deine Stadt

 Schlange vor einer Ampel in Kopenhagen, Foto ©2017 Christian Noack 

Schlange vor einer Ampel in Kopenhagen, Foto ©2017 Christian Noack 

Wenn man einen Blog über das Fahrradfahren in einer deutschen Großstadt schreibt, gerät man leicht in die Versuchung, sich auf die negativen Aspekte der Infrastruktur und das unangemessene Verhalten von motorisierten Verkehrsteilnehmern zu fokussieren. Das soll aber erklärtermaßen nicht alleiniger Inhalt meines Blogs sein. Stattdessen möchte ich auch die positiven Momente des Radfahrens aufzeigen und auf Veränderungen hinweisen, die mich optimistisch stimmen. Die fahrradfreundliche Infraktstruktur in Kopenhagen ist ja auch nicht vom Himmel gefallen, sondern das Ergebnis jahrelanger aktiver Entwicklung. Das ist auch bei uns möglich.  Deshalb möchte ich auf ein Treffen hinweisen, das solche Veränderungen zum Positiven ermöglichen kann:

Der Volksentscheid Fahrrad Berlin hat ja bekanntlich schon einiges erreichen können, auch wenn das Ende des Weges noch nicht erreicht ist. Nun soll der Elan dieses Vorhabens auf andere Regionen  übertragen werden. Deshalb veranstaltet der Volksentscheid Fahrrad Berlin und sein Trägerverein Changing Cities e.V.  am 07.10.2017 in Wuppertal unter dem Motto „Dreh Deine Stadt“ ein Vernetzungstreffen für und mit Radengagierten aus Nordrhein-Westfalen. Wir mitmachen möchte, kann sich hier anmelden:  

https://drehdeinestadt.wordpress.com/startseite/kontakt/

 

— Christian

 

 

Eine Falle: Freigegebene Einbahnstraße mit unzulänglicher Markierung

An der Kreuzung Krückenweg-Mentlerstraße endet die in Richtung Süden parallel zum Krückenweg verlaufende Anliegerstraße. Diese ist eine Einbahnstraße, die aber von Radfahrern auch in Richtung Norden befahren werden darf. Die Radfahrer kommen dann vom gemeinsamen Fuß/Radweg (im Bild 1 an der Litfaßsäule entlang), kreuzen die Mentlerstraße, um dann in die Einbahnstraße zu fahren.  Die Einbahnstraße ist korrekt gekennzeichnet und die Freibage für Radfahrer ist auch auf dem Asphalt am Ende der Einbahnstraße markiert.

Für Autofahrer, die aus der Mentlerstraße kommen ist die Markierung aber kaum sichtbar.  Sie fahren dem roten Pfeil (Bild 2) folgend und versuchen oft Autobahn-gleich auf den zweispurigen Krückenweg einzufädeln. Die aus ihrer Sicht von rechts kommenden Radfahrer (blauer Pfeil) werden mit Regelmäßigkeit übersehen und geraten so in lebensgefährliche Situationen. Ich konnte das schon oft beobachten und mir selbst ist es auch schon mehrfach passiert. Für Radfahrer ist die Situation ebenfalls unübersichtlich, denn es ist nicht klar zu erkennen, wir hier Vorfahrt hat, die geradeaus fahrenden Radfahrer (aus beiden Richtungen) oder der abbiegende Autoverkehr?

Hier müsste eine deutliche, durchgängige Fahrsteifenmarkierung für Radfahrer angebracht werden, am besten in rot. Das wäre eine vergleichsweise günstige Maßnahme, um an dieser Stelle einen schlimmen Unfall zu verhindern.

 Blick von Norden - Richtung Hombruch, von rechts kommt die Mentlerstraße

Blick von Norden - Richtung Hombruch, von rechts kommt die Mentlerstraße

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Blick von Süden - Richtung Innenstadt, rechts ist der Krückenweg, von links kommt die Mentlerstraße

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Quelle: Open Street Map

 

Bis mein Anliegen erhört wird bleibt den Radfahrern an dieser Stelle nur besonders vorsichtig zu sein. 

 

-- Christian

The Arrogance of Space - Große Heimstraße

Man hört, die Große Heimstraße soll Teil des Radschnellwegs werden. Ich wäre ja schon zufrieden, wenn man dort als Radfahrer sich überhaupt angemessen fortbewegen könnte. Wie man auf dem Foto sehen kann, ist der überwiegende Teil des gesamten Verkehrsraums mit Autos zugestellt. Für Fußgänger bleibt links und rechts ein vergleichsweise schmaler Bügersteig. Für Radfahrer ist keine separate Fläche vorgesehen, sie sollen hier auf der Straße fahren. Diese ist nicht nur auf den vielen ausgewiesenen Stellflächen durch Autos okkupiert, sondern generell mit parkenden Autos angefüllt. Obendrein ist der Straßenbelag in einem für Radfahrer gefährlichen Zustand.

Diese eigentlich sehr breite Straße wird somit zum Hindernisparcours für Radfahrer. Sie müssen dem Gegenverkehr, den Schlaglöchern und den parkenden Autos ausweichen. 

 Foto: ©2017 Christian Noack, Große Heimstraße im Kreuzviertel, Blick in Richtung Innenstadt. Die eklatante Ungleichverteilung der Verkehrsfläche zugunsten von Kraftfahrzeugen muss hier gar nicht farblich hervorgehoben werden, sie ist auch so überdeutlich.

Foto: ©2017 Christian Noack, Große Heimstraße im Kreuzviertel, Blick in Richtung Innenstadt. Die eklatante Ungleichverteilung der Verkehrsfläche zugunsten von Kraftfahrzeugen muss hier gar nicht farblich hervorgehoben werden, sie ist auch so überdeutlich.

 Quelle: OpenStreetMap

Quelle: OpenStreetMap

Ein treffendes Beispiel dafür, dass man in Dortmund zum alltäglichen Radfahren ein gewisses Maß Chuuzpe braucht.   Das Problem ließe sich hier dadurch lösen, dass man die parkenden Autos aus dem eigentlichen Fahrbereich verbannt und die Asphaltdecke erneuert.

 

p.s.: Die Serie "the arrogance of space" ist in Anlehnung an die gleichnamige Serie von Beiträgen auf copenhagenize.com entstanden.  

-- Christian

Was wirklich wichtig ist: Ein Fahrrad

Hans-Christian Ströbele wurde zum Ende seiner Dienstzeit als Abgeordneter gefragt, ob er sein Fahhrad einem Museum zur Verfügung stellen möchte. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk Kultur sagte er dazu:

"Das Deutsche Historische Museum hat schon mal nachgefragt. Ich würde ihm so einen Alterssitz gönnen. Vielleicht vermittelt es den jungen Leuten, die da durchgeschleust werden, das, was wirklich wichtig ist: Fahrrad." 

Quelle: Interview mit Deutschlandfunk Kultur vom 11.9.2017

-- Christian

 

 Quelle: Pressefoto von  Ströbele Online

Quelle: Pressefoto von Ströbele Online

Die fast perfekte Rad-Station

Die Rad-Station am Hauptbahnhof gibt es nun ja schon eine ganze Weile. Das Parken geht dort super. Die Station ist sauber und hell und die Mitarbeiter sind durchweg sehr nett. Wer mit dem Zug pendelt kann so den Bahnhof optimal erreichen, weiß sein Fahrrad in Sicherheit und muss nach dem Abstellen nur wenige Meter zu Fuß gehen bis er am Gleis ist. Die Preise sind sehr moderat und alles geht ohne großen organisatorischen Aufwand. Wirklich alles in allem sehr gelungen, bis auf eins: man kann den Eingang der Rad-Station nicht fahrend mit dem Rad erreichen. Die Fläche vor dem Eingang ist für Fußgänger reserviert. Man müsste also eigentlich sein Rad die letzten 20 Meter schieben. Wenn man von der anderen Seite des Walls kommt, muss man auch noch über die Fußgängerampel. Dort gibt es auch keinen Radstreifen.

Wer plant sowas? Man stelle sich vor, Autofahrer müssten zehn Meter vor dem Parkplatz aussteigen und ihr Fahrzeug in die Parklücke schieben. Das fände keine Akzeptanz.

Ein Blick über die Grenze zeigt, dass es auch anders gehen kann. In Rotterdam beispielsweise kann man direkt mit dem Rad in das unterirdische Fahrradparkaus unter dem Bahnhof fahren. Und zum Herausfahren gibt es Rollbänder, um den Höhenunterschied zu bewältigen.  In Dortmund wäre eine ebenerdige Lösung mit viel weniger Aufwand zu erreichen.

-- Christian

 Foto: ©2016 Christian Noack, Ausfahrt aus dem Fahrradparkhaus am Rotterdamer Hauptbahnhof

Foto: ©2016 Christian Noack, Ausfahrt aus dem Fahrradparkhaus am Rotterdamer Hauptbahnhof

Critical Mass feiert Jubiläum

Gestern Abend feierte die Critical Mass in Dortmund ihr Siebenjähriges. Das wurde mit einem schönen Ausritt quer durch Dortmund begangen. Wir haben wieder viel Aufsehen erregt und es hat jede Menge Spaß gemacht. Vielen Dank an die "Altgedienten", die die Bewegung in Dortmund ins Leben gerufen haben.

 Foto: ©2017 Christian Noack

Foto: ©2017 Christian Noack

Critical Mass in Dortmund ist jeden dritten Freitag im Monat um 19:00 am Friedensplatz. Fahrt mit!!!

 

p.s. Grüße an Phillip und Thiemo, die ich gestern kennenlernen durfte! 

-- Christian